FH Wedel - Studieren an der Elbe

Die Informatik-Studiengänge sind das Aushängeschild
FH Wedel

 

Klein und praxisnah: Die FH Wedel ist das Gegenmodell zu einer Massenuniversität.

 

Für angehende Studenten kann es sehr lohnenswert sein, sich auch einmal im Hamburger Umland umzuschauen. Etwa die Leuphana Universität Lüneburg hat als kleine, renommierte Alternative zur Universität Hamburg einige Bekanntheit erreicht. Die Stadt Lüneburg ist auch als Wohnort interessant für junge Leute, die die Anonymität der Großstadt vermeiden wollen. Eine Alternative zur Großstadt-Uni gibt es auch im Kreis Pinneberg. Die Rede ist von der Fachhochschule (FH) Wedel, die in vielen Punkten ein Gegenmodell zur Massenuniversität ist. Wer zielstrebig mit Blick auf den späteren Job studieren möchte und Wert auf ein eher familiäres Lernumfeld legt, ist hier richtig.

Studiengang E-Commerce in Zusammenarbeit mit Otto Group

Die FH gehört zu den wenigen privaten, aber gemeinnützigen Fachhochschulen in Deutschland. Sie wurde 1948 gegründet und hat ein wirtschaftsnahes, praxisbetontes Profil. Angeboten werden lediglich elf Bachelor-Studiengänge, darunter Betriebswirtschaftslehre (BWL), Wirtschaftsingenieurwesen und Computer Games Technology. 

Das Aushängeschild der FH sind die renommierten Informatik-Studiengänge. Seit 2010 gibt es auch den Studiengang E-Commerce, den die FH in Zusammenarbeit mit der Otto-Group anbietet. Alle Studiengänge sind sehr stark praxisorientiert, die FH hat viele Partnerunternehmen, die auch in die Lehre eingebunden. Ein Beispiel: Im 5. Semester des Studienganges BWL steht ein Praxisprojekt an, in dem die Studenten Aufgabenstellungen lösen, die direkt aus Unternehmen kommen. Nach dem Bachelor können Studenten an der FH Wedel auch ihren Master-Abschluss machen, etwa im Fach E-Commerce oder BWL.

Höhe der Studiengebühren abhängig vom Studiengang 

Die FH hat nur rund 1200 Studenten – zum Vergleich: an der Uni Hamburg sind es mehr als 40.000. Das ermöglicht ein anderes Lernumfeld, in dem Studenten viel leichter in Kontakt mit ihren Professoren kommen. Allerdings erhebt die FH Wedel, im Unterschied zu staatlichen Hochschulen, Studiengebühren. Je nach Studiengang werden rund 300 Euro pro Monat fällig. Auch deshalb leben viele junge Leute, die an der FH Wedel studieren, bei ihren Eltern. Ein Großteil der Studenten kommt aus dem Kreis Pinneberg. Es gibt aber auch ein Studentenwohnheim, fünf Minuten fußläufig vom Campus entfernt.

30 Partneruniversitäten weltweit

Die kleine Anzahl der Studenten, die eher kleinen Kurse und der persönliche Austausch prägen das Studentenleben. Es gibt pro Jahr mehrere Feste auf dem Campus und regelmäßig eine Erstsemester-Party, auf einem Boot auf der Elbe. Die Nähe zum Strom ist generell ein großer Pluspunkt, gerade im Sommer.

Von Wedel aus in die große, weite Welt – das ist für viele Studenten an der FH fast obligatorisch. Die Hochschule hat 30 Partneruniversitäten weltweit, darunter Hochschulen in Peking, Shanghai, Brisbane (Australien), Bordeaux und Prag. Bei manchen Studiengängen ist das Auslandssemester bereits integriert. Wer sich für ein Studium an der FH Wedel interessiert, muss sich dort direkt schriftlich bewerben. Weitere Informationen auf der Webseite der Hochschule.

von Redaktion hamburgerimmobilien.de am 01.02.2019